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Zyklus-Yoga während deiner Periode

Unsere Periode ist der Winter unseres Zyklus. In dieser Zeit werden wir ganz ruhig, ziehen uns zurück und wollen am liebsten Zuhause bleiben. Auch auf Sport haben wir meist nicht so Lust. Das ist absolut in Ordnung und ihr solltet euch zu nichts zwingen. Hört auf euren Körper und achtet auf seine Signale.

 

Yin Yoga in der Menstruationszeit

Habt ihr doch das Bedürfnis nach etwas Bewegung, ist eine sanfte Yin-Yoga-Einheit sehr wohltuend. Yin Yoga ist eine ruhige und angenehme Form des Yoga. Hier geht es nicht darum, ordentlich ins Schwitzen zu kommen und Kalorien zu verbrennen, sondern durch intensive Dehnungen, die lange gehalten werden, das Fasziengewebe zu erreichen. Yin Yoga hilft euch dabei, zur Ruhe und vollkommen bei euch anzukommen. Gönnt euch während der Periode viel Zeit für euch. Vielleicht habt ihr auch Lust eure Gedanken aufzuschreiben und eine Intention für den nächsten Zyklus zu setzen.

 

Asanas, die ihr jetzt machen könnt

Grundsätzlich gilt: Seid achtsam mit euch! Zwingt euch nicht in tiefe Dehnungen zu gehen oder gar in einen Kopfstand. Langsame Bewegungen sind jetzt angebracht und unterstützen euch während eurer Menstruation. Vielleicht ist euch auch nur nach einem Spaziergang an der frischen Luft. Jetzt darf alles sein und ist genau richtig. Entscheidet ihr euch für eine kleine Yoga-Einheit, dann helfen euch Asanas im Sitzen oder Liegen. Legt euch zum Beispiel auf euren Rücken und winkelt die Beine an. Lasst die Knie entspannt zueinander fallen und legt eure Hände auf den unteren Bauch. Schließt eure Augen und atmet tief in den Bauch ein und aus. Ihr solltet während dieser Zeit besser keine Umkehrhaltungen (wie einen Kopf- oder Schulterstand) machen, da der natürliche Reinigungsprozess so gestört werden könnte.

 

Yoga-Sequenz zum Nachmachen

Abschließend haben wir für euch eine kleine Yoga-Sequenz zusammengestellt, die ihr ganz einfach Zuhause nachmachen könnt.

 

Kindshaltung: Wir starten in der Haltung des Kindes - Balasana. Kniet euch auf eure Matte, öffnet die Beine mattenbreit und legt euren Oberkörper und eure Stirn am Boden ab. Der Oberkörper schwebt hier meist leicht in der Luft. Er muss nicht zum Boden kommen! Falls eure Stirn nicht an den Boden kommt, könnt ihr auch ein Kissen darunter legen. Die Arme sind lang nach vorne ausgestreckt. Atmet tief in den Rücken ein und langsam wieder aus. Schließt dabei gerne eure Augen und verweilt in der Position für einige Minuten.

 

Sitzende Grätsche: Richtet euch langsam wieder auf und setzt euch leicht erhöht auf die Kante einer Decke. Die Beine öffnet ihr weit zu den Seiten. Greift von innen eure Oberschenkel und richtet eure Wirbelsäule auf. Euer Kopf zieht wie an einem durchsichtigen Faden nach oben Richtung Decke. Entweder bleibt ihr hier oder beginnt euch aus der Hüfte heraus mit geradem Rücken langsam nach vorne zu beugen. Die Hände können jetzt auch auf den Boden. Wichtig ist, dass ihr die Länge in der Wirbelsäule nicht verliert. Achtet auf die Grenzen eures Körpers und zwingt euch nicht in eine Dehnung. Ihr müsst nicht bis zum Boden kommen. Wichtiger ist die Länge in eurer Wirbelsäule. Stellt euch vor, dass die Brust nach vorne Richtung Füße ziehen will. Bleibt auch hier für einige, tiefe Atemzüge und genießt die angenehme Dehnung.

 

Liegender Schmetterling: Kommt langsam wieder nach oben, schließt vorsichtig eure Beine und legt euch Wirbel für Wirbel an den Boden ab. Stellt nun eure Beine angewinkelt auf und bringt sie zusammen. Die Knie fallen nach außen, während die Fußsohlen zusammenbleiben. Die Füße können weiter weg vom Körper, wenn das angenehmer ist. Legt gerne die Hände auf den unteren Bauch, schließt eure Augen und kommt ganz bei euch an. Bleibt in diesem liegenden Schmetterling für einige Minuten.

 

Beine zur Brust: Bringt eure Beine ganz achtsam wieder zusammen und zieht sie dann zur Brust. Umarmt die Beine und kreist langsam von der einen zur anderen Seite über den unteren Rücken. Verweilt hier solange ihr möchtet.

 

Savasana: Legt abschließend die Beine wieder ab. Die Füße sind hüftbreit geöffnet und fallen entspannt nach außen. Die Arme liegen, mit den Handflächen nach oben zeigend, neben dem Körper. Eure Schultern sind weit weg von den Ohren. Wenn ihr möchtet, könnt ihr euch nun auch zudecken oder ein kleines Kissen unter den Kopf legen. Schließt sanft eure Augen und atmet tief in den Bauch ein und durch den Mund wieder aus. Richtet für die nächste Minute eure volle Aufmerksamkeit auf den Atem. Lasst anschließend von dieser tiefen Atmung wieder los und lasst den Atem ganz natürlich fließen. Wenn Gedanken aufkommen, lasst sie einfach weiterziehen. Genießt für einige Minuten - gerne auch länger - diese angenehme Schlussentspannung - euer Savasana.

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