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Hormonelle Achterbahn: Was ist PMS und PMDS?

Es ist diese Zeit im Monat, in der Menstruierende mit einer ganzen Bandbreite von Symptomen jonglieren, die von Stimmungsschwankungen über Brustspannen bis hin zu Kopfschmerzen reichen. Da ist alles dabei: von "Lass mich in Ruhe, ich bin müde" bis zu "Oh Gott, ich brauche Schokolade!“ Was genau PMS ist und was ihr dagegen unternehmen könnt, erzählen wir euch gerne. 

Was ist PMS und PMDS?

PMS, das prämenstruelle Syndrom, betrifft viele Menstruierende jeden Monat und kann eine Vielzahl von körperlichen und emotionalen Symptomen verursachen. Diese Symptome können einige Tage bis zu zwei Wochen vor Beginn der Menstruation auftreten und reichen von milden Unannehmlichkeiten bis hin zu starken Beeinträchtigungen des täglichen Lebens. PMS wird durch starke hormonelle Veränderungen im biologisch weiblichen Körper verursacht, insbesondere durch Schwankungen der Hormone Östrogen und Progesteron im Verlauf des Menstruationszyklus. Diese hormonellen Verschiebungen können eine Vielzahl von physiologischen und psychologischen Veränderungen auslösen, die zu den charakteristischen Symptomen von PMS führen.

PMDS, das prämenstruelle dysphorische Syndrom, ist eine schwerere Form von PMS. Bei PMDS können die Symptome so intensiv sein, dass sie denen einer Depression ähneln. Zusätzlich zu Stimmungsschwankungen können auch impulsives oder aggressives Verhalten auftreten.

Die Symptome 

Die Intensität und Ausprägung der PMS-Symptome können von Mensch zu Mensch total unterschiedlich sein. Während es für manche nur ein leichtes Ziehen im Bauch ist, kann es für andere zu einer wahren Achterbahn der Gefühle werden. Zum Glück verschwinden die ganzen Symptome meistens, sobald die Periode beginnt. 

Zu den üblichen Verdächtigen gehören schnelle Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Unruhe, Niedergeschlagenheit und Lustlosigkeit. Körperliche Beschwerden wie Schmerzen in Brüsten und Bauch, Schwellungen sind ebenfalls häufig. Zudem können Müdigkeit und Hautunreinheiten auftreten. Die Heißhungerattacken – besonders auf Süßigkeiten – darf man natürlich auch nicht vergessen. Die Symptome können nicht nur von Mensch zu Mensch extrem variieren, sondern auch von Monat zu Monat.

Behandlungsmethoden

Es gibt nur wenige aussagekräftige Studien, die zeigen, was bei der Behandlung von PMS wirksam ist. Dennoch gibt es verschiedene Ansätze, die helfen können. Am besten probiert ihr euch da einfach mal aus und schaut, was für euch am besten funktioniert. 

Eine gesunde Ernährung kann eine wichtige Rolle bei der Linderung von PMS-Symptomen spielen. Es wird empfohlen, den Verzehr von salzigen Lebensmitteln, Schokolade, koffeinhaltigen Getränken und Alkohol zu reduzieren, da diese Substanzen die Symptome verschlimmern können. Stattdessen solltet ihr darauf achten, mehr vitaminreiche Lebensmittel, Vollkornprodukte und mageres Eiweiß in eure Ernährung zu integrieren. Diese Nahrungsmittel liefern wichtige Nährstoffe, die den Körper unterstützen können.

Regelmäßige Bewegung kann das prämenstruelle Syndrom ebenfalls beeinflussen. Das eingelagerte Wasser kann so schneller abtransportiert werden, während die erhöhte Durchblutung die Krämpfe in der Gebärmutter lösen kann. 

Auch bei der Bekämpfung von PMS-Symptomen ist die Selbstfürsorge ein großes Thema. Dazu zählen zum Beispiel Entspannungsmethoden wie Yoga oder Meditation. Dadurch können die Muskeln entspannt und die emotionalen Symptome gelindert werden. Die Wichtigkeit von Schlafhygiene ist auch nicht zu unterschätzen, denn hochwertiger Schlaf hilft ebenfalls dabei, die Auswirkungen von PMS zu regulieren.

Menstruierende haben die Möglichkeit, die Pille im Langzyklus einzunehmen, was bedeutet, dass ihr die übliche siebentägige Einnahmepause zwischen der Einnahme auslassen könnt. Diese kontinuierliche Einnahme kann dazu beitragen, Hormonschwankungen zu stabilisieren und die Symptome von PMS und PMDS zu reduzieren. Wenn diese Option interessant für euch klingt, solltet ihr euch vorher allerdings besser an eine:n Ärzt:in wenden, um das Vorgehen zu besprechen. Nicht jede Pille ist für einen Langzyklus bestimmt, sodass es zu Ungereimtheiten kommen kann, wenn ihr diese auf eigene Faust durchnehmt. 

Bei Bedarf können auch Schmerzmittel zur Linderung von Beschwerden eingenommen werden. Jedoch solltet ihr beachten, dass ihr keine Medikamente mit Acetylsalicylsäure (ASS) zu euch nehmt. Die Acetylsalicylsäure hat blutverdünnende Eigenschaften und kann das Risiko von verstärkten Blutungen erhöhen – worauf vermutlich jede Menstruierende während der Periode dankend verzichtet.

 

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